Seelsorgeeinheit Sankt Maria / Heilig Geist
in Weingarten/Württ.

Gremien und Kreise der Seelsorgeeinheit

Im Ausschuss „Jugend und Familie“ unserer Seelsorgeeinheit, dem 4 Erwachsene und 9 Jugendliche angehören, wurden Ziele und Wünsche auf Plakaten festgehalten, wie z. B. mehr Jugendgottesdienste und die Förderung der Kommunikation zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Die Jugendlichen, die mit viel Interesse bei der Sache waren, haben auch den Wunsch geäußert, mit dem, was die Kirche bietet, bei anderen Jugendlichen zu werben und neue Jugendgruppen, zusätzlich zu den Ministrantengruppen, ins Leben zu rufen. Dabei spielen auch Überlegungen eine Rolle, ob z. B. für ein freiwilliges soziales Jahr jemand eingestellt werden kann, der die Rolle einer Ansprechperson oder eines Vermittlers für die Jugendlichen wahrnimmt.

Dem ökumenischen Sozialausschuss gehören außer Pfarrer Ohrnberger vier Kirchengemeinderatsmitglieder aus unseren beiden Gemeinden an. In diesem Ausschuss sind alle drei Kirchengemeinden sowie die evangelische Kirchengemeinde und die Caritas vertreten. Über die erste Zusammenkunft am Martinstag wurde bereits in der Bürgerzeitung berichtet. Bei der zweiten Sitzung ging es um Überlegungen, ob in Weingarten an verschiedenen Stellen „Orte des Zuhörens“ eingerichtet werden können, die sich in den Kirchen Ravensburgs bereits bewährt haben. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Konzeption dieses Projektes beschäftigen wird.


Mit 11 Personen aus unserer Seelsorgeeinheit ist der Ausschuss „Ideenwerkstatt“ besetzt. Es geht dabei um das Aufgreifen neuer Ideen und deren Umsetzung. In den letzten Jahren kamen so der Gottesdienst im Grünen, das Pilgern, ein Lichtgottesdienst und Neuerungen wie Fototafeln mit Bildern von Täuflingen oder den Verstorbenen des ablaufenden Jahres zustande. Der Ausschuss nimmt auch die Ideen für Veranstaltungen der Erwachsenenbildung mit auf und nimmt die Aufgaben eines Projektteams für die Kampagne der Diözese „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ wahr (Gemeindeentwicklung).

„en contacto“, so nennt sich unser 2010 ins Leben gerufener Partnerschaftsausschuss. 16 Frauen und Männer, darunter 2 Jugendliche, arbeiten daran, das Projekt weiterzuentwickeln, damit die Partnerschaft mit der Gemeinde Cruz Gloriosa in Cochabamba/Bolivien gelingen kann. Über den Missionskreis „Ayopaya“, dem Träger verschiedener Einrichtungen dort, ist es gelungen, mit den Verantwortlichen der dortigen Gemeinde einen Vertrag abzuschließen, wonach unsere Seelsorgeeinheit die Schulspeisung und Hausaufgabenbetreuung der Einrichtung „Pinami Chico“ mit 9000 € jährlich unterstützt. Es ist gewährleistet, dass das Geld dort direkt ankommt und auch die Verwendung offen dargelegt wird. Zwei neue „Freiwillige“ – Jugendliche, die ein freiwilliges soziales Jahr leisten – sind auch 2016 wieder Bindeglieder zwischen unseren Gemeinden. Regelmäßig unterstützen wir auch das Stickkartenprojekt mit Fertigstellung und Verkauf der kunstvollen Karten. Aktuell gibt es Überlegungen, wie umgekehrt auch Jugendliche unserer Partnergemeinde im so genannten „Revers“-Programm in unseren Gemeinden einen freiwilligen sozialen Dienst leisten könnten.


Für den Gesamtkirchengemeinderat wurden aus den Gremien der Gemeinden St. Martin, St. Maria und Heilig Geist je 3 Vertreter gewählt. Dazu gehören auch beide Pfarrer sowie der Kirchenpfleger. In seinen Sitzungen stehen Themen wie Finanzierung von Baumaßnahmen, Personaleinstellungen, anstehende Veränderung der Verwaltungsstrukturen, die Kindergärten sowie die Gestaltung einer Homepage auf der Tagesordnung. Ein regelmäßiger Austausch mit Berichten aus den Kirchengemeinden findet ebenfalls statt. 

Im „Dekanatsrat“ vertritt ein Mitglied unsere Seelsorgeeinheit. Bei Verhinderung nimmt ein durch den Kirchengemeinderat ebenfalls gewählter Vertreter an den Sitzungen dort teil. In der letzten Dekanatsratsitzung ging es ebenfalls um das Projekt der Diözese „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ und um die Bildung eines Prozessteams. Desweiteren standen Themen wie „Flüchtlinge in unserer Diözese“, im Besonderen Wohnungsbeschaffung und die Kleidersammlung, sowie die Verwaltungsstrukturen und die Diözesanratswahl auf der Tagesordnung.


Die „Liturgieausschüsse“ gibt es jeweils für beide Gemeinden getrennt. Dort wird unter Berücksichtigung der Traditionen und Besonderheiten der jeweiligen Gemeinde über die Gestaltung besonderer Festzeiten und –gottesdienste beraten. Einmal jährlich tagen die beiden Liturgieausschüsse gemeinsam zur Vorbereitung des Bittgottesdienstes. Mehrere Erwachsene und auch Vertreter der Ministranten gehören diesen Ausschüssen an.

Der „Ausschuss für Feste und Feiern“ steht besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Wie der Name schon aussagt, ist er zuständig für die Planung, Organisation und Durchführung der Feste mit Bewirtung. Das sind vor allem besondere Veranstaltungen der Kirchengemeinden wie Stehempfänge, Kirchweihfest und Patrozinium. Einmal jährlich am Fronleichnamsfest arbeiten die Ausschüsse aller drei Kirchengemeinden zusammen.

In jeder Gemeinde gibt es den Verwaltungsausschuss. Neben dem Pfarrer als Vorsitzenden gehören ihm je nach Größe unserer Gemeinden 4-5 Kirchengemeinderäte an. Der Ausschuss verwaltet das Ortskirchenvermögen und entscheidet auch über Einstellung, Ernennung und Entlassung von Mitarbeitern. Er berät über neue kleinere Anschaffungen und Baumaßnahmen sowie auch Verträge wie z. B. für die Strom- und Wasserversorgung. Für Maßnahmen höheren finanziellen Ausmaßes ist der Kirchengemeinderat zuständig.

Alle Ausschüsse berichten dem Kirchengemeinderat in regelmäßigen Abständen über ihre Tätigkeit. 

Christine Zweifel