Seelsorgeeinheit Sankt Maria / Heilig Geist
in Weingarten/Württ.

Bericht aus dem Kirchengemeinderat

Bericht aus dem Kirchengemeinderat St. Maria – Heilig Geist
In der gemeinsamen Sitzung der Kirchengemeinderäte von St. Maria und Heilig Geist blickten wir zurück auf die Klausurtagung in Heiligkreuztal. Dort beschäftigten wir uns mit der Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ und mit dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Begleitet wurden wir von dem Umweltbeauftragten der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stefan Schneider, und von Schwester Alexandra Volzke, Fransikanerin im Kloster Salzkotten.
In der KGR-Sitzung überlegten wir nun gemeinsam, welche ökologischen Konsequenzen wir aus dem brisanten Thema ziehen können. In Gruppen wurden die Vorschläge zunächst gesammelt; in der nächsten Zeit kann sicher einiges davon umgesetzt werden.
Für die Klausurtagung im November 2018 vereinbarten wir Zeitpunkt und Thema. Wir werden uns voraussichtlich mit der Bibelforschung beschäftigen und in diesem Zusammenhang mit Glaubensthemen, die jedem von uns manchmal Kopfzerbrechen bereiten.
Die Rom-Wallfahrt unserer Ministranten, die im Sommer 2018 stattfindet, wird von den Kirchengemeinden mit einem Zuschuss unterstützt. 
Aus den Gremien und Ausschüssen wurde berichtet:
Der Dekanatsrat befasste sich in seiner letzten Sitzung mit seinem Haushalt und mit der Gewinnverteilung aus den Einnahmen der Aktion Hoffnung. Erfreulich ist, dass unsere Seelsorgeeinheit für das Bolivien-Projekt einen Betrag von 2.167 € bekommt. Außerdem ging es u. a. um die Wohnrauminitiative der Caritas im Zusammenhang mit einer Schadensrücklage des Dekanats sowie um eine Überarbeitung der Kirchengemeinderatsordnung.
Im Ausschuss Ideenwerkstatt überlegen wir zur Zeit , wie ein neues Jahresthema lauten könnte.
„en contacto“ beschäftigte sich mit der Auswahl eines neuen Freiwilligen aus Bolivien und mit der Gestaltung seiner Mitarbeit bei uns. Damit er in den Gemeinden besser wahrgenommen werden kann, wurde eine zweite Bundesfreiwilligen-Dienststelle eingerichtet, so dass sich der Freiwillige außer im Kindergarten auch einige Stunden in den Kirchengemeinden einbringen kann.  
Beim Gesamtkirchengemeinderat wurde das Projekt „Isentrud“ der Gemeinde St. Martin vorgestellt: Abriss der Gebäude Xaverius-Kindergarten und Gemeindehaus und Neubau eines 5-gruppigen Kindergartens sowie der Finanzierung dieses Projektes stellen eine große Herausforderung dar. Weitere Themen waren die Kooperationsvereinbarung für einen Zusammenschluss mit der Gesamtkirchengemeinde Ravensburg (dadurch kann die Vertretung des Kirchenpflegers besser geregelt werden) und die pädagogischen Standards unserer Kindergärten.
Im getrennten Teil der Sitzung beschäftigten sich die Kirchengemeinderäte noch mit Themen, die die jeweilige Gemeinde betreffen.
Zum Schluss weisen wir noch darauf hin, dass Sie den Brief der Seelsorgeeinheit St. Maria / Heilig Geist an Bischof Dr. Gebhard Fürst, in dem es um die zukünftige Leitung katholischer Kirchengemeinden geht, auf unserer Homepage lesen können. 


Kurzbericht zur letzten KGR-Sitzung (10/2017)
Im gemeinsamen Teil der Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass im nächsten Jahr wieder ein Freiwilliger aus Cochabamba, unserer Partnergemeinde in Bolivien, in unseren Gemeinden aufgenommen werden soll. Der Partnerschaftsausschusss “En contacto“ hat aus drei Bewerbern einen 22-Jährigen ausgewählt, der ab sofort Deutsch-Unterricht erhalten soll, was sicher für beide Seiten von Vorteil ist.
In einer kleinen Gruppe war ein Brief an den Bischof vorbereitet worden, in der konkrete Schritte angemahnt wurden, die aus Sicht des KGR dringend notwendig sind, um die Seelsorge auch in Zukunft zu sichern. Der Brief wurde von allen KGR-Mitgliedern unterzeichnet.
Die Reaktion des Bischofs auf die Initiative „pro concilio“ war ablehnend. Ein Wille zur Veränderung ist für uns nicht erkennbar, aber ein „Weiter so“ für uns auch nicht vorstellbar.
Bei der Klausurtagung am 10./11. November werden wir uns mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus befassen.
Zum Schluss wurde noch bekanntgegeben, dass in den nächsten Wochen die Maßnahmen durchgeführt werden, die die Solaranlage vor den Tauben schützen sollen und deshalb die Südseite der Kirche eingerüstet wird. Im gleichen Atemzug wird diese Seite auch gleich neu gestrichen.
E. Emrich 


Aus dem Kirchengemeinderat
St. Maria – Heilig Geist

Nach der Sommerpause trafen sich wieder die Kirchengemeinderäte von St. Maria und Heilig Geist zu ihrer gemeinsamen Sitzung.
Auf der Tagesordnung stand ein Austausch über einen Briefentwurf an unseren Bischof Dr. Fürst zum Thema „Zukünftige Leitung katholischer Kirchengemeinden“.
Der Kirchengemeinderat bringt darin seine Meinung zu der vom Bischof vorgesehenen Weiterentwicklung – vor allem mit Laien – zur Geltung und nimmt noch einmal Stellung zur Weihe von viri probati und dem Diakonat der Frau. Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass wir über die Weiterentwicklung der Leitung in den katholischen Kirchen und speziell auch hier in Weingarten besorgt sind.
Weiterhin tauschte sich das Gremium aus über die Erfahrungen aus, die wir mit dem ersten Freiwilligen – Pedro – im Rahmen des Reverse-Programmes in unserer Seelsorgeeinheit gemacht haben und vor allem wie er von den einzelnen Mitgliedern wahrgenommen wurde.
Nach Berichten aus den Ausschüssen und Beschlüssen über einen Zuschuss für das 55jährige Jubiläum des Kirchenchores sowie über Termine für die Mitarbeiterfeste konnte der KGR Hl. Geist in der getrennten Sitzung noch über das Kirchweihfest mit dem Erzählabend sowie über den Seniorentreff beraten.
Mit Freude konnten wir wahrnehmen, dass im Gemeindehaus Heilig Geist inzwischen eine Leinwand sowie ein Beamer fest installiert wurden. Dafür wurde den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses – Herren Sontheimer, Klotz und Matzenmiller – herzlich gedankt.
Christine Zweifel  


Kath. Gesamtkirchengemeinde Weingarten verabschiedete Haushalt 2017
In der Sitzung des Gesamtkirchengemeinderates am 05.07.2017 verabschiedete der Gesamtkirchengemeinderat den Haushaltsplan 2017. Der Etat umfasst im ordentlichen Teil (Verwaltungshaushalt) 4,964 mio €  und im außerordentlichen Teil (Vermögenshaushalt) 0,512 mio €.
Die Gesamtkirchengemeinde ist Dienstherr von derzeit 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Mehrzahl davon aus dem Bereich der 7 Kindergärten. Daher beanspruchen die Personalausgaben mit 3,186 mio € rund 72% des gesamten Haushaltsvolumens. Die Mittel für die Seelsorge der Pfarrgemeinden erscheinen in den Etats der einzelnen Kirchengemeinden.
Die Gesamtkirchengemeinde nimmt soziale und seelsorgerliche Aufgaben auf Stadtebene Weingarten wahr. Als Hauptschwerpunkt ist hierbei der Betrieb der 7 katholischen Kindergärten zu nennen. Hierfür sind insgesamt 3,612 mio € veranschlagt. Der hohe Stellenwert der Kindergartenarbeit zeigt sich darin, dass diese über 77 % des Haushaltsvolumens einnimmt. Diese Gelder sind erforderlich, damit in diesem und im kommenden Kindergartenjahr bis zu 520 Kinder in 22 Kindergartengruppen aufgenommen und betreut werden können. Den Löwenanteil der Ausgaben trägt die Stadt Weingarten mit 2.971.180 €), jedoch auch die Kirche investiert hierin fast ¼ ihres gesamten Kirchensteueraufkommens.
Für die in Kooperation mit der Stadt Weingarten betriebene Bücherei Weingarten sind Ausgaben von 35.200 € vorgesehen. Für die Verwaltung, die Gesamtkirchenpflege, sind Ausgaben von 284.400 € veranschlagt, die sich größtenteils durch Verwaltungskostenbeiträge (225.829 €) refinanzieren.
Für Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in den Kindergärten und den Kirchengemeinden werden in diesem Jahr 132.900 € an eigenen Investitionsmitteln bereitgestellt. Größte Positionen in den kath. Kindergärten sind in diesem Jahr die schon abgeschlossene energetische Sanierung des Schlafraums im Kindergarten St. Lioba (Eigenanteil 16.800 €) sowie die Einrichtung zweier Kinderkrippengruppen im Kindergarten St. Elisabeth (Eigenanteil 28.000 €). Für die kommenden Jahre weist die mittelfristige Finanzplanung weitere erforderliche Sanierungen in den Gemeindezentren und Kindergärten aus.
Nach ausführlichen Beratungen billigte der Gesamtkirchengemeinderat einstimmig das umfangreiche Zahlenwerk und den darin eingearbeiteten Rechnungsabschluss für 2016.
Die Mitglieder der Kirchengemeinden haben noch bis zum 21.07.2017 die Möglichkeit, während der Dienstzeiten der Kath. Gesamtkirchenpflege Einblick in die Haushaltspläne 2017 und die Jahresrechnungen 2016 zu nehmen.
Gerhard Walter, Gesamtkirchenpfleger" 


Bericht von der Sitzung des Kirchengemeinderates der Seelsorgeeinheit St. Maria und Hl. Geist
In der Sitzung am 10. Mai wurde viel zurückgeschaut und berichtet.
An drei Wochenenden sammelten Mitglieder des Kirchengemeinderates nach den Gottesdiensten in unserer Seelsorgeeinheit Unterschriften für den Verein „pro concilio“. Der Verein möchte nicht untätig zuschauen, wie der Priestermangel in Deutschland immer noch größer wird. Sie sehen in ihrem Vorschlag, in Ehe und Beruf erfahrene Männer, sogenannte „viri probati“ zur Priesterweihe zuzulassen, eine Möglichkeit, die Versorgung der Kirchengemeinden mit Priestern zu verbessern.
270 Kirchenbesucher haben unterschrieben und dabei oft auch Fragen gestellt und ihre Meinung gesagt. Ein paar Beispiele: Warum wird der Zölibat nicht abgeschafft? Das wäre ehrlich und konsequent! Wann können in der Kath. Kirche endlich Frauen die Priesterweihe empfangen? In den Familien und in der Kirche sind es vorwiegend die Frauen, die den Dienst am Menschen ausüben! Einige Frauen haben deshalb konsequenterweise ihre Unterschrift verweigert. Manche wollen, dass alles so bleibt wie es ist, d. h. zölibatär lebende Priester und wenn es in Deutschland nicht mehr genügend Männer gibt, die diese Lebensform bejahen, solle die Kirche Priester z. B. aus Lateinamerika holen.
Den Kirchengemeinderatsmitgliedern brennt die Sorge um die Zukunft der Kirche unter den Nägeln. Sie setzen sich dafür ein, dass der Pflichtzölibat abgeschafft und auch Frauen der Zugang zu Weiheämtern ermöglicht wird.
 
Am 14.02. war eine gemeinsame Sitzung aller Kirchengemeinderäte Weingartens im Ev. Gemeindehaus. Hierüber gab es im Gremium nur positive Rückmeldungen. Die Mehrheit wünschte sich eine weitere Begegnung, etwa im Frühjahr 2018.
Am Montag, 22.05. führt die Bittprozession von St. Maria ausgehend zur Ev. Stadtkirche, wo dann eine Eucharistiefeier stattfindet. Das ist ein weiterer Schritt hin zu mehr gegenseitigem Kennen und Verstehen.
 
Weiter Diskussionspunkte waren das Jugendhaus Nazareth im Klösterle in Wangen und die Gestaltung der Fensterfront im Jugendbereich in St. Maria.
Vier Personen wurden neu für liturgische Dienste berufen. Sie werden zu gegebener Zeit der Gemeinde vorgestellt.
Elisabeth Emrich / Benno Ohrnberger 


Bericht von der Sitzung des Kirchengemeinderates
Die Tagesordnung war für die letzte Sitzung des Kirchengemeinderates umfangreich und verschiedene Themen wurden kontrovers diskutiert.
Als Gäste konnten Pfarrerin Marit Hole von der Evangelischen Gemeinde sowie drei ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im Krankenhaus 14 Nothelfer, Weingarten, begrüßt werden. Nicht zuletzt im Hinblick auf das Projekt „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ (KiamO) wurden die verschiedenen ehrenamtlichen Dienste im Krankenhaus vorgestellt und es erfolgte ein Austausch über die Veränderungen, die sich bei der Zusammenarbeit mit dem neuen Krankenhausträger ergeben haben.
Im Zusammenhang mit dem Memorandum der „Initiative pro Concilio“ wurde der Beschluss gefasst, dass der Kirchengemeinderat dieses Projekt mit einer Unter-schriftenaktion unterstützen wird. Das Gremium fordert in diesem Zusammenhang, dass außer „viri probati“ als weiterem neuem Zugang zum Kirchlichen Amt auch weiterhin ernsthaft über eine Ordination der Frau nachgedacht wird. Die Frage „Wie hat Jesus die Kirche gewollt“ müsste dabei eine wesentliche Rolle spielen.
Viel Zeit nahmen die weiteren Tagesordnungspunkte in Anspruch: „Antrag auf Aufnahme des Weingartener Blutritts in die Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ der UNESCO sowie die Kirchliche Wohnraumoffensive Oberschwaben, welche die CARITAS anregt und gemeinsam mit der Gesamtkirchengemeinde durchführen will.
Außerdem wurde der KGR über den Stand der Umsetzung „der bischöflichen Verordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch“ in Kenntnis gesetzt. Es waren alle Kirchengemeinderäte der Meinung, dass ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis nur von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgelegt werden muss, wo es aufgrund ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwingend erforderlich ist. Die Umsetzung des Themas für unsere Kirchengemeinden wird in einer Sitzung des Gesamtkirchengemeinderates besprochen.
Christine Zweifel