Seelsorgeeinheit Sankt Maria / Heilig Geist
in Weingarten/Württ.

Seelsorgeeinheit St. Maria / Hl. Geist 

 

Friedenslicht aus Bethlehem
Bereits seit vergangenen Sonntag brennt das Friedenslicht aus Bethlehem in unseren Kirchen als Zeichen der Verbundenheit mit dem Land Jesu und unserer Sehnsucht und Bitte nach Frieden in der Welt. Sie können eine windgeschützte Kerze mitbringen, an dem Friedenslicht in unseren Kirchen entzünden und mit nach Hause nehmen. Herzlichen Dank den Pfadfindern, die uns das Friedenslicht wieder gebracht haben.   


Chancen geben - Jugend will Verantwortung
Die Weihnachtsaktion der katholischen Kirche 2018
Kindheit und Jugend enden in Lateinamerika häufig viel zu früh: Jugendliche müssen für das Überleben ihrer Familie arbeiten. Dabei träumen sie von einer guten Zukunft. Sie wollen zur Schule gehen, studieren und Verantwortung übernehmen – in Kirche und Gesellschaft. Mit der Weihnachtsaktion 2018 "Chancen geben - Jugend will Verantwortung" lenkt Adveniat mit der Kirche vor Ort die Aufmerksamkeit auf die Situation der benachteiligten Jugendlichen in Lateinamerika und der Karibik. Für Ihre Spende bei der Kollekte an den Weihnachtsgottesdiensten ein herzliches Vergelt´s Gott. 


Sternsinger unterwegs für Kinder in Not
Die Sternsinger der Kirchengemeinden St. Maria und Hl. Geist sind von 2. bis 5. Januar wieder festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg in den Straßen unserer Seelsorgeeinheit unterwegs. Mit dem Kreidezeichen 20*C+M+B*19 bringen sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammelnfür Not leidende Kinder. Unter dem Motto: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“, setzen sich die Sternsinger 2019 vor allem für Kinder mit Behinderungen ein. (Siehe Artikel im allgemeinen Teil im WIB) Die Spenden von St. Maria gehen zu zwei Drittel an die Projekte des Kindermissionswerks Aachen und zu einem Drittel an das Projekt „Pinami Chico“ – Hausaufgabenbetreuung und Mittagessen für Kinder und Jugendliche in unserer Partnergemeinde Cruz Gloriosa, Chochabamba, Bolivien. Die Spenden von Hl. Geist werden wie folgt verteilt: 60 % an die Projekte des Kindermissionswerks Aachen und 40 % zu gleichen Teilen an das Missionsprojekt Cochabamba/Bolivien, für Missionsaufgaben in Zentralafrika und für Missionsaufgaben des Missionswissenschaftlichen Instituts St. Augustin. In diesem Jahr lautet das Motto „Wir gehören zusammen in Peru und weltweit“.
Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.
Sie wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragen. Die Sternsinger sind dankbar über die Süßigkeiten, die sie als Anerkennung für ihren Einsatz geschenkt bekommen. Allerdings dürfen sie keine offenen oder selbst verpackten Plätzchen und Lebensmittel annehmen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Herzliche Einladung zum Aussendungsgottesdienst am Mittwoch, 2. Januar um 14.30 Uhr in der Marienkirche. Im Namen der Sternsinger ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Unterstützung und ein gesegnetes Jahr 2019.

 

Marco

Hallo zusammen, 
ich hoffe es geht euch allen gut. Einige kennen mich schon; für die, die nicht wissen wer ich bin: 
Meine Name ist Marco Antonio Aquino Chavarria und ich werde ab Oktober für ein Jahr in eurer Gemeinde leben. Ich bin schon sehr gespannt, euch alle kennen zu lernen, mit euch zu arbeiten, von euch zu lernen und viel mit euch zu teilen. 
Damit ihr mich schon ein bisschen kennenlernt, erzähle ich, was ich hier in Bolivien gerade mache:
Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen und bin Teil einer folkloristischen Musikgruppe, in der ich gemeinsam mit meinem Bruder einige Instrumente spiele. In meiner Freizeit gehe ich einmal die Woche Fußball spielen.
In unserer Gemeinde Cruz Gloriosa bin ich verantwortlich für die Katechese und für die Gruppe der Firmlinge.
Ich wohne allein bei meinen Eltern, meine großen Geschwister sind schon ausgezogen und haben eine Familie.
Meine größte Motivation in eine neue Gemeinschaft zu gehen ist folgende: Viele Dinge in unserem Alltag sind sehr ungewiss. Nichts, was wir für morgen planen, ist wirklich sicher. Aber es gibt etwas, das wir nicht kennen oder zu 100 Prozent verstehen können und das ist alles, was Gott für jeden einzelnen von uns geplant hat. Niemals hätte ich gedacht, dass ich genau dieses Leben mit genau diesen Möglichkeiten geschenkt bekommen würde. Niemals habe ich die Sachen, die Unternehmungen, die Bemühungen, die Opfer, die ich gebracht habe, um in der Kirche zu sein, getan, um etwas zu verdienen oder zurückzubekommen – ich habe mich einfach wohl gefühlt. Wenn ich am Wochenende in die Kirche gehe, kann ich den Stress der vergangenen Woche vergessen, kann in einen anderen Ort eintauchen und dort eine tiefe Freude finden.
Um es nicht zu lang zu machen: Meine größte Motivation, diese soziale Arbeit in einer anderen Gemeinde zu leisten, ist: Wenn ich an einem Wochenende alles Schlechte, was ich in der Woche erlebt habe, in Freude verwandeln kann, dann habe ich die Möglichkeit, in einem Jahr tausende Kilometer entfernt, nicht nur mich, sondern auch neue Menschen mit Freude zu erfüllen. Menschen, die mir schon ohne mich zu kennen, mehr gegeben haben, als ich entgegennehmen kann. 

 

 

Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Im November 2017 haben sich unsere Kirchengemeinderäte mit der Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus beschäftigt. Als Folge entstand daraus im Ausschuss ‚Ideenwerkstatt‘ unser Jahresthema:  Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Heute erleben wir verstärkt die Nachteile unseres wirtschaftlichen Wohlstandes: Wir erleben Klimawandel, Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, Vermüllung der Meere vor allem durch Plastik, Insektensterben … .
Und doch möchten wir uns auch weiterhin an der Schönheit der Natur erfreuen und über alles Geschaffene staunen. 
Gott hat uns diese Erde anvertraut, nicht dass wir sie zerstören, sondern dass wir mit ihr leben; denn sie ist Teil unseres Lebens und ohne sie leben wir nicht. Pflanzen und Tiere können ohne uns Menschen leben, aber wir nicht ohne sie!
Die Wertschätzung der Natur soll in unserer Seelsorgeeinheit ein wichtiges Thema sein. Der Kirchengemeinderat wird sich weiterhin damit beschäftigen, was wir für die Bewahrung der Schöpfung in unserer SE tun können und die Schöpfung war auch in unseren Gottesdiensten immer wieder Thema.
Plakate in der Kirche weisen auf dieses Thema hin. Es wird ein dreiseitiger Plakatständer in unseren Kirchen stehen. Wir laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, sich mit dem Thema Schöpfung auf irgendeine Art und Weise zu beschäftigen, z.B. ein Bild gestalten, einen Text verfassen, u.a. Geben Sie bitte Ihr ‚Werk‘ im jeweiligen Pfarramt ab, damit wir es entsprechend aufhängen können.
Herzlichen Dank denen, die sich bereits jetzt schon mit unserem Jahresthema beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen.
Benno Ohrnberger