Seelsorgeeinheit Sankt Maria / Heilig Geist
in Weingarten/Württ.

Seelsorgeeinheit St. Maria / Hl. Geist 

 

Gracias a ti Natura - Dank an die Natur
Sacambaya und „pons“ begeistern in der Marienkirche
Bolivien trifft auf Deutschland. Südamerikanische Rhythmen auf neue geistliche Lieder. Mit ihrem gemeinsamen Konzert und Gottesdienst haben die bolivianische Musikgruppe „Sacambaya“ und „pons“ ihr großes Publikum in der Marienkirche begeistert. 
Musik verbindet Menschen über Grenzen hinweg, und zeigt, dass Vielfalt und Anderssein Bereicherung und nicht Bedrohung bedeutet. Beeindruckend haben dies Konzert und Gottesdienst von „Sacambaya“ und der Musikgruppe „pons“ gezeigt. 
Auf ihrer zweimonatigen Europatournee machten „Sacambaya“, mit ihrem Leiter Jorge Aquino, auch im Schussental Halt. Eingeladen wurden sie von „en contacto“, einem Arbeitskreis der Seelsorgeeinheit St. Maria und Hl. Geist. Seit acht Jahren pflegt „en contacto“ einen Austausch mit der Partnergemeinde „Cruz Gloriosa“ in Cochabamba, woher „Sacambaya“ stammt.  
„Gracias a ti Natura – Dank an die Natur“ hieß das Konzert. In ihren Liedern, begleitet auf indigenen Instrumenten, thematisierten die sechs bolivianischen Musiker Respekt und Dankbarkeit vor der Natur, aber auch die Verletzlichkeit der Erde, den Raubbau an ihr, wie die Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet. Ein Anliegen der bolivianischen Musiker auf ihrer Tour ist es, auf ihre Umwelt- und Sozialprojekte aufmerksam zu machen, die Begegnung der Kulturen zu ermöglichen, Völkerverständigung durch musikalischen Dialog mit lokalen Gruppen zu pflegen. Die Musikgruppe „pons“ unter Leitung von Dr. Konrad Wolf war ein kongenialer Partner, der den südamerikanischen Schwung aufgriff. „Jeder ist ein Fremder in einem anderen Land“, sangen „Sacambaya“ und „pons“ gemeinsam und machten sich so gegen Fremdenfeindlichkeit und für ein friedliches Miteinander auf der Welt stark. Gut 300 Leute kamen jeweils zu Konzert und Gottesdienst der Musiker für eine Welt. Die dabei gesammelten Gelder, ca. 2000 Euro, fließen in eine Solaranlage eines Kultur- und Weiterbildungszentrums in Cochabamba. Ganz herzlichen Dank allen Mitwirkenden und allen Spenderinnen und Spendern. 


Elternabende zur Erstkommunion
Die Drittklässler unserer Kirchengemeinden laden wir herzlich ein zur Vorbereitung und Feier der Erstkommunion im Jahr 2019. Die Feiern der Erstkommunion werden in St. Maria am 28. April 2019 und in Heilig Geist am 5. Mai 2019, jeweils um 10.30 Uhr, stattfinden. Mit der Vorbereitung werden wir im November beginnen. Eltern, die beabsichtigen ihr Kind zur Erstkommunion anzumelden, sind herzlich eingeladen zu folgenden Elternabenden: 
Für Angehörige der Kirchengemeinde St. Maria: am Montag, 15.10.2018 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus St. Maria, St.-Konrad-Str. 28.
Für Angehörige der Kirchengemeinde Heilig Geist: am Mittwoch, 17.10.2018 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist, Keplerstraße 4.
Zur Anmeldung bitte die Taufdaten mitbringen. Für Kinder, die nicht in Weingarten getauft wurden, benötigen wir eine Kopie des Taufscheins. Bei der Anmeldung bitte auch den Elternbeitrag von 15 € für das Ausleihen und Reinigen des Weißen Kommuniongewandes entrichten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 

 

Schönstatt – ein Licht für Viele
soll ein Nachmittag sein, der dem Leben Sinn gibt. Wenn Sie sich einsam fühlen oder Trost brauchen, sind Sie jeden 3. Montag im Monat herzlich in das Gemeindehaus Heilig Geist eingeladen. Beginn am Montag, 15. Oktober um 
14.30 Uhr mit Gesprächen, Gebeten und Liedern. 


„Das Leben – eine lebendige Betrachtung mit dem Tod“
 Pantomimenreigen in St. Maria
„Das Leben – eine lebendige Betrachtung mit dem Tod“ ist der Titel eines Theaterabends mit dem Pantomimen Christoph Gilsbach am Freitag, 26. Oktober um 19.30 Uhr in der Marienkirche in Weingarten. Der Künstler stellt das Leben anhand einer Zeitreise durch die menschlichen Lebensstufen dar. Unterschiedliche Lebensalter werden pantomimisch mit dem Tod konfrontiert und in neun Bildern in Szene gesetzt. Gilsbach’s Pantomime ist eine Einladung, den Tod als einen Teil von uns zu begreifen, nicht nur weil wir weiterleben, sondern weil der Tod nicht das Ende ist. Der Pantomimenreigen wird musikalisch mitgestaltet von Dr. Konrad Wolf (Akkordeon) und Sylvie Duck (Harfe). Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten. Veranstalter sind die Seelsorgeeinheit St. Maria/Heilig Geist, die Hospizbewegung Weingarten und die Katholische Erwachsenenbildung. 

Plakat zum Download
Plakat das Leben (komplett).pdf (589.51KB)
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Gottesdienste an Allerheiligen / Allerseelen in St. Maria und Hl. Geist:
Wie in jedem Jahr möchten wir an Allerheiligen und Allerseelen besonders an unsere Verstorbenen denken. An Allerheiligen, Donnerstag, 1. November 2018, findet in der Marienkirche um 9.00 Uhr und in der Kirche Hl. Geist um 10.30 Uhr eine Eucharistiefeier zu Allerheiligen statt.
Am Nachmittag an Allerheiligen um 13.50 Uhr Rosenkranzgebet in der Marienkirche für alle Verstorbenen, um 14.30 Uhr Wort-Gottes-Feier mit Predigt – danach Gebet auf dem Marienfriedhof bei der Aussegnungshalle und Segnung der Gräber. Im Anschluss an den Gräberbesuch an Allerheiligen sind Sie herzlich ins Gemeindehaus St. Maria eingeladen. Bei Kaffee und Tee können Sie sich aufwärmen und miteinander ins Gespräch kommen.
An Allerseelen, Freitag, 2. November 2018, findet in der Marienkirche um 16.50 Uhr ein Rosenkranz für die Verstorbenen der Kirchengemeinde statt und im Anschluss daran um 17.30 Uhr eine Eucharistiefeier, besonders für jene, die seit Allerheiligen 2017 verstorben sind.                            
In der Kirche Hl. Geist beginnt der Rosenkranz für die Verstorbenen der Kirchengemeinde um 18.20 Uhr und um 19.00 Uhr die Eucharistiefeier, besonders für jene, die seit Allerheiligen 2017 verstorben sind.
Herzliche Einladung zur Mitfeier dieser besonderen Gottesdienste. 


Marco

Hallo zusammen, 
ich hoffe es geht euch allen gut. Einige kennen mich schon; für die, die nicht wissen wer ich bin: 
Meine Name ist Marco Antonio Aquino Chavarria und ich werde ab Oktober für ein Jahr in eurer Gemeinde leben. Ich bin schon sehr gespannt, euch alle kennen zu lernen, mit euch zu arbeiten, von euch zu lernen und viel mit euch zu teilen. 
Damit ihr mich schon ein bisschen kennenlernt, erzähle ich, was ich hier in Bolivien gerade mache:
Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen und bin Teil einer folkloristischen Musikgruppe, in der ich gemeinsam mit meinem Bruder einige Instrumente spiele. In meiner Freizeit gehe ich einmal die Woche Fußball spielen.
In unserer Gemeinde Cruz Gloriosa bin ich verantwortlich für die Katechese und für die Gruppe der Firmlinge.
Ich wohne allein bei meinen Eltern, meine großen Geschwister sind schon ausgezogen und haben eine Familie.
Meine größte Motivation in eine neue Gemeinschaft zu gehen ist folgende: Viele Dinge in unserem Alltag sind sehr ungewiss. Nichts, was wir für morgen planen, ist wirklich sicher. Aber es gibt etwas, das wir nicht kennen oder zu 100 Prozent verstehen können und das ist alles, was Gott für jeden einzelnen von uns geplant hat. Niemals hätte ich gedacht, dass ich genau dieses Leben mit genau diesen Möglichkeiten geschenkt bekommen würde. Niemals habe ich die Sachen, die Unternehmungen, die Bemühungen, die Opfer, die ich gebracht habe, um in der Kirche zu sein, getan, um etwas zu verdienen oder zurückzubekommen – ich habe mich einfach wohl gefühlt. Wenn ich am Wochenende in die Kirche gehe, kann ich den Stress der vergangenen Woche vergessen, kann in einen anderen Ort eintauchen und dort eine tiefe Freude finden.
Um es nicht zu lang zu machen: Meine größte Motivation, diese soziale Arbeit in einer anderen Gemeinde zu leisten, ist: Wenn ich an einem Wochenende alles Schlechte, was ich in der Woche erlebt habe, in Freude verwandeln kann, dann habe ich die Möglichkeit, in einem Jahr tausende Kilometer entfernt, nicht nur mich, sondern auch neue Menschen mit Freude zu erfüllen. Menschen, die mir schon ohne mich zu kennen, mehr gegeben haben, als ich entgegennehmen kann. 

 

 

Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Im November 2017 haben sich unsere Kirchengemeinderäte mit der Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus beschäftigt. Als Folge entstand daraus im Ausschuss ‚Ideenwerkstatt‘ unser Jahresthema:  Und siehe da: Die Schöpfung war sehr gut!
Heute erleben wir verstärkt die Nachteile unseres wirtschaftlichen Wohlstandes: Wir erleben Klimawandel, Ausbeutung von natürlichen Ressourcen, Vermüllung der Meere vor allem durch Plastik, Insektensterben … .
Und doch möchten wir uns auch weiterhin an der Schönheit der Natur erfreuen und über alles Geschaffene staunen. 
Gott hat uns diese Erde anvertraut, nicht dass wir sie zerstören, sondern dass wir mit ihr leben; denn sie ist Teil unseres Lebens und ohne sie leben wir nicht. Pflanzen und Tiere können ohne uns Menschen leben, aber wir nicht ohne sie!
Die Wertschätzung der Natur soll in unserer Seelsorgeeinheit ein wichtiges Thema sein. Der Kirchengemeinderat wird sich weiterhin damit beschäftigen, was wir für die Bewahrung der Schöpfung in unserer SE tun können und die Schöpfung war auch in unseren Gottesdiensten immer wieder Thema.
Plakate in der Kirche weisen auf dieses Thema hin. Es wird ein dreiseitiger Plakatständer in unseren Kirchen stehen. Wir laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, sich mit dem Thema Schöpfung auf irgendeine Art und Weise zu beschäftigen, z.B. ein Bild gestalten, einen Text verfassen, u.a. Geben Sie bitte Ihr ‚Werk‘ im jeweiligen Pfarramt ab, damit wir es entsprechend aufhängen können.
Herzlichen Dank denen, die sich bereits jetzt schon mit unserem Jahresthema beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen.
Benno Ohrnberger